Flämische Malerei und alte Meisterwerke über die Galerie De Jonckheere


Provenienz :
Privatsammlung
Um 1600 – Middelburg -1642
Christoffel van den Berghe war ein Stillleben Maler der in seinen Anfängen Lehrling des wichtigsten Niederländischen Blumenmalers seiner Zeit, Ambosius Bosschaert, war. Seit 1619 war er Mitglied des Malergilde Ausschusses, dessen Leitung ihm nach zwei Jahren anvertraut wurde. Sein erstes bekanntes Werk, eine 1617 datierte und signierte Blumenstraussdarstellung, weist etliche Analogien mit den Werken seines Meisters auf. Man findet bei ihm die gleiche präzise und detailreiche Bildschöpfung und die gleiche Liebe für eine prachtvolle Vielfalt von erlesenen und seltenen Pflanzen. Der persönliche Beitrag von Van den Berghe liegt in seiner scheinbaren Kompositionsunordnung, wo er den Hintergrund mit einer Fülle von Insekten und Muscheln bereichert und in seinem Versuch eine neue Ausdrucksweise und Erneuerung des Genremalens zu finden.
Christoffel van den Berghe wurde auch als hochqualifizierter Landschaftsmaler berühmt. Seine sehr anziehenden Landschaften stehen noch stark unter dem Einfluss der Süd-Niederländischen Malerei. In Middelburg lebend, kannte er sicherlich den aus Flandern gekommenen und katholisch gebliebenen Maler, Mattheus Molanus, der ebenfalls die Landschaftsmalart des Niederländischen Südens fortsetzte.
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