Flämische Malerei und alte Meisterwerke über die Galerie De Jonckheere


Provenienz :
Sammlung J.F. Euwen, Amsterdam, 1932;
Privatsammlung, Belgien.
1590 – Den Haag 1645
Bis zum heutigen Tage sind keine genauen Informationen über das Leben von Adam van Breen vorhanden. Es wurde jedoch festgestellt, dass er zwischen 1611 und 1618 in Den Haag gearbeitete. Er heiratete im Jahre 1611 und wurde 1612 in der dortigen Malergilde aufgenommen. Er war hauptsächlich ein Winterlandschaftsmaler, sein Stil kann mit dem von van de Velde, der auch in Den Haag arbeitete, verglichen werden, obwohl er sich in der Wahl seiner Motive eher and den Werken von Hendrick und Barendt Avercamp inspirierte. Er unterschied sich von den beiden Malern insofern dass die in seinen Kompositionen eingefügten Figuren stämmiger und präsenter und einige zu wahren Porträts wurden. Obwohl er in erster Linie ein Landschaftsmaler war, wurde er jedoch von den Förmlichkeiten der Stadt Den Haag beeinflusst, die ja oft in ihrer Geschichte Sitz des Hofes oder der Regierung war und eine hervorragende Porträtschule entwickelt hatte.
1617 illustrierte er das Werk „Die militärischen Entwicklungen des Fürsten von Nassau“.
In den 1640iger Jahren verliess er die Niederlande um sich in Christiana (Oslo) niederzulassen. Aus dieser Norwegischen Zeit sind einige herrliche Porträts erhalten geblieben.
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