
Bild - 31 x 20,6 cm ; Rückseite 38,8 x 30,8 ccmPorträts, Gemälde XVe / XVIe
Provenienz :
Sammlung Baron v. Mentzingen – Graf Andlau;
Sammlung Wilfried Greif, New York :
Privatsammlung
Khun, Charles L. « A catalogue of German Paintings of the Middle Ages and Renaissance in American Collections », Cambridge, 1936, S. 27 Nr. 23, Tafel VII, datiert 1535.
Literatur : Westhoff-Hrummacher, Hildegard, « Barthel Bruyn der Ältere als Bildnismaler », 1965, Deutscher Kunstverlag, Kat. 84-85, Reproduktion S. 160 ;
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Um1493 Köln oder Wesel – Köln 1553-1557
Bartholomeus Bruyn d.Ä. stellte auf seinen Gemälden religiöse Motive und Porträts dar . Seit 1515 arbeitete er in Köln wo er verschiedene Ämter im Stadtrat...
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Bartholomeus Bruyn d.Ä. stellte auf seinen Gemälden religiöse Motive und Porträts dar . Seit 1515 arbeitete er in Köln wo er verschiedene Ämter im Stadtrat ausübte. Zwischen 1518 und 1521 war er Mitglied der Stadtgilde.
Er schuf eine grosse und abwechslungsreiche Anzahl von Gemälden, war aber hauptsächlich als Porträtist bekannt. Er malte lebendige und ausdrucksvolle Porträts der Kölner Patrizier, Bürgermeister, angesehener Kaufleute und Wissenschaftler.
Der Maler konzentrierte sich nicht nur auf Bildnisse sondern auch auf Stoffe, Schmuck und Hände. Die Hände, vor allem, vermittelten Aussagen über die Identität der dargestellten Persönlichkeiten.
In seinen Werken zeigt sich zunächst der Einfluss von Jan Joos van Calcar und Joos van Cleve, später jener der flämischen Meister Jan van Scorel und Martin van Heemskerk, die beide in Italien waren.
Bartholomeus Bruyn unterhielt eine persönliche Beziehung zu Joos van Cleve, da er nicht nur dessen Schüler sondern wahrscheinlich auch sein Schwiegersohn war.
1529 erhält er vom Stift der Hl. Viktor Kirche in Xanten den Auftrag eines Altargemäldes welches er 1534 / 1536 vollendete. In Xanten und Essen befinden sich die meisten seiner Altargemälde, oder jene die in seiner bedeutenden Werkstatt, die sein Sohn, Bartholomeus d.J., nach ihm übernahm, gemalt wurden.
Bartholomeus Bruyn kann als letzter Repräsentant der typisch Kölnischen religiösen Maltradition betrachtet werden.