Flämische Malerei und alte Meisterwerke über die Galerie De Jonckheere


Provenienz :
Privatsammlung
1589 – Antwerpen – um 1638/39
Pieter Brueghel III. war der Sohn von Pieter Brueghel dem Jüngeren und wurde 1608 in die Antwerpene Lukasgilde als Meister aufgenommen. Er arbeitete in der väterlichen Werkstatt die er ab 1630 übernahm.
Pieter Brueghel III. erhielt seinen Meister vierzig Jahre nach dem Tode seines Grossvaters, dem brühmten Pieter Brueghel d.Ä. In dieser Zwischenzeit steigerte sich zunehmend die Nachfrage nach Originalen des alten Meisters, die wohlbehütet in den Hofsammlungen aufbewart blieben, sodass Liebhaber keine andere Wahl hatten als sich Kopien oder Varianten der Originale anfertigen zu lassen, was ihre vorhandene grosse Anzahl erklärt. Dank dieser Kopien blieben verlorengegangene Kompositionen von Pieter Brueghel d.Ä. erhalten.
Die oft wiederholten Ansichten lassen eine Zusammenarbeit der Werkstatt Pieter Brueghels II. und III. mit anderen Meistern, wie David Vinckboons, Jacob Savery, Marten van Cleve oder Jacob Grimmer, erkennbar werden. In den von Pieter Brueghel III. selbst geschaffenen Versionen, die häufig mit denen seines Vater verwechselt werden, wird der Ausdruck der Gesichter karikatural und die Kraft der Farben stärker. Nur selten schuf er eigene Kompositionen in denen er aber die satirische Seite der Brueghels betonte.
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