Flämische Malerei und alte Meisterwerke über die Galerie De Jonckheere


Provenienz :
Privatsammlung
1631 Leyden – Antwerpen 1695
Cornelis de Heem war ein Flämischer Stillleben Maler und Sohn und Schüler des holländischen Malers Jan Davidsz de Heem, dessen Rolle in der Entwicklung des Stilllebens in Flandern sowie in den Niederanden ausschlaggebend war. 1660 wurde Cornelis in der St. Lukasgilde von Antwerpen aufgenommen, Stadt in der ein grosser Teil seiner Laufbahn verlief. Von 1676 bis 1681 lebte er in Den Haag und wurde dort Mitglied der Malerinnung « Pictura ». Danach kehrte er endgültig nach Antwerpen zurück.
Seine besten Gemälde lassen sich kaum von denen des Davidsz de Heem unterscheiden. Die Werke dieses Meisters fallen durch seine schlichten Kompositionen auf, Fruchtschalen darstellend und später auch Stillleben in denen Blumen und Früchte in grosszügiger Anordnung auf braunem oder grauem Tafelhintergrund Platz finden. Er signierte seine Gemälde in Blockschrift.
Die Einmaligkeit dieses erstaunlichen Gemäldes zeugt von seiner originellen und formalen Konzeption sowie Erlesenheit in der Ausführung und zeigt uns ein Cornelis de Heem auf dem Höhepunkt seiner Kunst. In dieser kraftvollen Komposition, beugt sich ein grosser und bunt gefederter Papagei über einen umgefallenen Korb, woraus ein Überfluss an Früchten, geschmückt mit Rosenknospen, Tulpen, Nelken und anderen Blumenarten, fällt.
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