Flämische Malerei und alte Meisterwerke über die Galerie De Jonckheere
Ende des XV. Jahrhunderts – Brüssel – Anfang des XVI. Jahrhunderts
Dieser Brüsseler Maler wurde aufgrund seiner Altarbilder über die „Legende der Heiligen Magdalena“ unter diesem Namen geführt. Die einzelnen Altarbilder sind heutzutage zwischen Wien, Budapest, Philaladelphia und Copenhagen verstreut.
Autor einer grossen Anzahl Porträts, könnte es sich auch bei ihm um den Fürstlichen Porträt Meister handeln. Gelegentlich wird er mit Pieter van Coninxloo, der im Wesentlichen Hofmaler bei Philipp dem Schönen war, aber auch mit Bernard van der Stockt identifiziert. In seinen Anfängen erinnert sein Stil an Roger van der Weyden. Danach nähert er sich zunehmend der italianisierenden Malart von Bernard van Orley.
Sein schematisierender Stil tendiert zu einer Vereinfachung der Darstellungen, mit runden und äusserst präziser Genauigkeit wiedergegebenen Gesichtern. Sein Talent als Porträtmaler machte aus ihm einen Reisenden Porträtisten der Europäischen Höfe, wie es seine allgemein bekannten Modelle bezeugen.
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