Flämische Malerei und alte Meisterwerke über die Galerie De Jonckheere


Provenienz :
Sammlung Amsler und Ruthart bis 1872;
Sammlung R. Zschille während der 1870iger Jahre;
Sammlung Cichlar, Wien;
Verkauft in Hüneburg Braunschweig, 1953.
Um 1630 Danzig – nach 1703 Aquila
Carl Borromäus Andreas Ruthart wurde in der Zeit des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation geboren und unternahm frühzeitig eine Reise nach Italien. Spuren bezeigen, dass er sich zwischen 1652 und 1659 in Rom und Venedig aufgehalten hat. Nach Abschluss seiner Ausbildung begab er sich nach Antwerpen um dort seine Kenntnisse zu vervollständigen.
1664 gehörte er zu den Meistern der Antwerpener Malergilde, sein Ruhm ermöglichte ihm in ganz Europa zu arbeiten. So begab er sich nach Regensburg, dann vermutlich auch nach Graz und in die Steiermark. Nach 1672 beschloss er endgültig nach Italien zurückzukehren um dort der Ordensgesellschaft der Cölestiner Mönche im Heiligen Eusebiuskloster in Rom beizutreten.
Auch als Mönch setzte er sein Schaffen profaner Motive fort, wie z.B. weite Ansichten von Jagd und Tierkrieg Szenen. Erst später in seinem Leben, zurückgezogen in einem Kloster in den Abruzzen, widmete er sich der Darstellung des Eremitenlebens und der Heiligen im Gebet.
Die Meinungen sind sich darüber einig, dass er zu einem der besten Tiermaler des XVII. Jahrhunderts gehörte.
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