Flämische Malerei und alte Meisterwerke über die Galerie De Jonckheere


Provenienz :
Privatsammlung
1745 ? – Venedig 1797
Nur wenige Elemente der Biographie dieses geheimnisvollen Meisters sind uns überliefert worden.
Francesco Tironi, der zum Priester geweiht wurde, verstarb am 1. März 1797 im Alter von nur 52 Jahren in Venedig.
H. Voss war der erste, der 1927-1928 das Werk Tironis wieder ans Tageslicht brachte, das sich insbesondere an die Ventiquattro Prospettive delle Isole della Laguna di Venezia anlehnt, die von Antonio Sandi graviert wurden. So konnte er dem Maler auch sechs vorbereitende Zeichnungen wieder zuschreiben, die in der Wiener Albertina verwahrt wurden, sowie zwei Gemälde aus Privatkollektionen, die das Monogramm F.T. tragen. Der Einfluss Canalettos, aber später auch Francesco Guardis sind im Laufe der Zuschreibungen und Wiederentdeckungen, die seither aufeinander folgten, offensichtlich geworden. Und letztendlich zeichnet sich Stück für Stück ein oftmals entschieden persönliches Werk ab, hin-und hergerissen zwischen Drama und Gelassenheit.
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