Flämische Malerei und alte Meisterwerke über die Galerie De Jonckheere


Provenienz :
Privatsammlung
1626 – Antwerpen – 1679
Enkel mütterlicherseits von Bruehgel d.Ä. (Samtbrueghel), Neffe von Jan Brueghel d.J. und von David Teniers, stand Jan van Kessel d.Ä. mehr unter dem Einfluss seines Grossvaters und Onkels als unter dem seines Meisters Simon de Vos.
Der Künstler spezialisierte sich insbesondere auf die Darstellung von Tieren, Vögeln, Amphibien und Insekten, die er hauptsächlich in jene Bilder einfügte in denen er die vier Elemente und die vier Erdteile (Museum von Cambridge, Madrid, Prag und Strassburg) behandelte, man findet sie aber auch in seinen Fabelbildern sowie in seinen Arbeiten sehr kleinen Formats. Jan van Kessel war ebenfalls der brillanteste Blumenmaler seines Jahrhunderts. Seine meist rosafarbigen Rosen oder seine Tulpen sind mit feinem und minuziösem Sinn für Einzelheiten in Sträussen angeordnet. Diese minuziöse Feinheit des Details ist auch in seinen Stillleben mit Figuren- und Gegenstandsdarstellungen, wie Teller, Körbe, Vasen, zu finden. Die extrem feine Ausführung seiner Darstellungen und seine lebendigen und starken Farben, machen aus Jan van Kessel einen der beliebtesten und meist geschätzten Flämischen Maler.
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